domingo, 13 de septiembre de 2009

10.-12.09.2009 Bariloche / Parque Nacional Nahuel Huapi / San Martin de los Andes

Kartenausschnitt 3 unserer Reise:
















Als wir mit dem Bus die Grenze zum Lake District (auch argentinische Schweiz genannt, aufgrund der Berglandschaft und der zahlreichen schweizerischen Einwanderer) mit Neuquen (Buswechsel) durchbrachen, wurde die Landschaft immer spektakulaerer. Wir fuhren an verschiedenen Seen vorbei, die entweder tiefblau oder tuerkis waren und umrahmt wurden von schneebedeckten Bergen, wie man sie sich in Europa kaum vorstellen kann, atemberaubend! Hinzu kam, dass wir diese Art von Vegetation noch nirgends gesehen haben, die im Prinzip kargen Baeume boten trotz Winter mit den unterschiedlichen Gesteinsfarben der Berge eine Farbenpracht, dass wir die Kamera nicht mehr weglegen konnten. Am Busbahnhof von Bariloche wurden wir gleich von einer Hostelfrau angequatscht, die uns und ein anderes deutschen Paerchen (Johanna und Max aus Dresden), das wir auf diese Weise kennenlernten, ins Hostel Penthouse 1004 im Centro per kostenlosem Transfer lotste. Von unserem Zimmer aus hatten wir eine atemberaubende Aussicht auf den Hauptplatz und auf den See Lago Nahuel Huapi sowie auf die schneebedeckten Berge hatten, die den See umgaben. Nachdem wir uns kurz ausgeruht hatten, sind wir auf den Berg Cerro Otto per Lift gefahren und sind erneut hinten ueber gekippt, weil die Aussicht so geil war! Dort gab es auch ein Restaurant mit Panoramablick, das sich stetig gedreht hat (Rundumblick), in dem wir uns dekadent und voller Freude eine Flasche patagonischen Rotwein fuer nur knapp 7 Euro goennten.
Am naechsten Tag starteten wir schon frueh morgens unsere 7-Seen-Tour, die 500km Fahrt beinhaltete und mit allen Stopps 12 Stunden dauerte. Wir sahen Seen, die so klar waren, dass sich die Berglandschaft nahezu perfekt in ihnen spiegelte, andere waren tuerkis und glichen Lagunen, tuerkise Fluesse mit Wasserfaellen und eine schoene Tierwelt. Wir hielten in zwei Staedtchen, Vila la Angostura und San Martín de los Andes. In letzterer assen wir Churrasco de Lomo und verbrachten dort durch die Strassen schlendernd insgesamt 2 Stunden. Auf dem Rueckweg ging es ueber Junín de los Andes und eine krasse Vulkanlandschaft und Felsen, die an liegende Indianer oder schwangere Frauen erinnerten zurueck nach Bariloche. Abends haben wir zusammen mit Johanna und Max gekocht und haben einen lustigen Abend verbracht.
Bevor wir am letzten Tag weitergefahren sind, haben wir uns noch die Kathedrale angeschaut.

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