domingo, 13 de septiembre de 2009

12.-13.09.2009 Andenpass (Arg-Chi)/ Valdivia (Chi)






Von Bariloche aus haben wir um 12h mit dem Bus die Anden angesteuert und je naeher wir kamen, desto weisser wurde es. Nachdem wir auf der chilenischen Seite die strenge Einfuhrkontrolle gemeistert hatten (man darf bspw. kein Fleisch und kein Obst einfuehren) und erfolgreich einen Apfel und 2 Avocados unter einem anderen Bussitz nach Chile "schmuggelten", kamen wir nach insgesamt 5 1/2 Stunden in Osorno an und fuhren von dort aus weiter nach Valdivia (von deutschen Einwanderern ab 1850 besiedelt). Hier wurden wir wieder von einer Hosteltante zu ihrem Hostel gelotst, die sich dann aber als kleine Halsabschneiderin entpuppte, da sie uns ein Minizimmer gab und uns eine superteure Tour zum nahegelegenen Naturpark Oncol andrehen wollte, obwohl sie ganz genau wusste, dass der bei dem bescheidenen Wetter (es schuettete aus Kuebeln) nicht so der Brueller ist. Zum Glueck blieben wir stur und machten unser eigenes Programm (Stadtbesichtigung, botanischer Garten und die spanische Festung Niebla). Das deutsche an dem Programm war das Feuerwehrgebaeude, das Germania hiess und als wir es fotografierten kam gleich einer an, der uns anbot, das kleine Museum anzugucken. An der Eingangstuer stand dann auch auf deutsch "Freiwillige Feuerwehr Valdivia" und die drei Burschen, die wir dort trafen, sprachen alle deutsch. Zwei von ihnen gehoerten zu der Familie Kunstmann, in deren Bierhaus wir nach unserem Programm voellig durchnaesst ankamen. Zur Belohnung bekamen wir dort ein unheimlich gutes Weissbier, Kassler, Spaetzle, Rotkohl und Sauerkraut. Obwohl wir am anderen Ende der Welt waren, schmeckte es original wie in Sueddeutschland, phaenomenal!

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