Wir kamen zu einem unguenstigen Zeitpunkt, gegen 2h morgens in La Serena, der zweitaeltesten Stadt Chiles, an. Gleich neben dem Busterminal liefen wir zur Maria's Casa, was jedoch voll war. Trotzdem wurden wir herzlich aufgenommen und die nette Besitzerin organisierte uns eine Bleibe fuer eine Nacht ganz in der Naehe, wohin uns der Sohn begleitete. Ab dem folgenden Tag kamen wir in Maria's Casa dann unter. Den Tag starteten wir mit einer ueber 2-stuendigen Busfahrt im Valle de Elqui nach Pisco de Elqui, wo wir auf einen Aussichtspunkt hoch kletterten und begeistert ueber den Blick auf das Tal waren. Danach haben wir im weniger spektakulaerem Montegrande leider zu deutschen Preisen Mittag gegessen. Zum Schluss sind wir in Vicuña auf den Cerro La Virgén gelaufen und hatten einen Rundumblick auf die anliegenden Taeler und die dahinter liegenden Berge. Wow! Danach haben wir uns kurz Vicuña angeschaut, wo wir auf der Plaza von zwei 15-jaehrigen, neugierigen Chilenen ueber alles moegliche ausgefragt wurden, suess! Anschliessend sind wir zurueck gefahren. Abends haben wir beim sympathischen Sueditaliener Pasta und Pizza gegessen.
Am naechsten Tag, am 18.09.2009 war Chiles Nationalfeiertag, der, wie schon erwaehnt, mehrere Tage am Stueck gefeiert wird. Auf der Plaza de Armas haben wir morgens schon Menschenansammlungen in traditioneller Kleidung gesehen, Kitschspielzeugverkaeufer und Soldaten der chilenischen Armee und Marine sowie deren Militaerkapelle. Nachdem wir Stadt abgelaufen waren, Kaffee getrunken und Empanadas (Teigtaschen meist mit Fleisch) gegessen hatten sowie uns in einer kleinen Markthalle umgeschaut hatten, war die Militaerparade auf dem Rueckweg schon im vollen Gange. Nach 10 Minuten zugucken, hatten wir aber auch schon genug und sind zum Leuchtturm am Strand gelaufen und haben dort eine Weile das tolle Wetter genossen. Froh ueber den "Geheimtipp" der Hostelbesitzerin, wollten wir im "Daniela" was leckeres Chilenisches essen. Allerdings mussten wir erneut feststellen, dass die chilenische Kueche nicht so wirklich taugt. Abends sind wir zur Pampilla gefahren, dorthin, wo alle aus der Gegend von La Serena hinfahren, um die Patrias, also den Nationalfeiertag, zu feiern. Es stellte sich heraus, dass es ein riesiges Fest war, wo viele auch extra mit dem Auto angereist waren und auf dem Gelaende zelteten, mit Jahrmarkt, Konzerten, Fress- und Trinkbuden. Was jedoch fuer uns ein bisschen aus dem "Festrahmen" fiel, war der Markt auf dem Gelaende, wo jeder irgendwelche mehr oder weniger nuetzlichen Sachen verkauft hat. Von Toepfen ueber Zahnbuersten bis Glitzerstiften alles moegliche.. Letzendlich landeten wir beim chilenischen Bierstand O'Doolan, wo wir von allen drei Biersorten (Lager, Kupfer und Schwarzbier) probierten waehrend wir uns nett mit dem Besitzer des Standes Rodrigo unterhielten.
Am dritten Tag waren wir fuer die gebuchte Isla-Damas-Tour schon startklar im Foyer des Hostels, die dann aber leider wegen schlechten Wetterbedingungen abgesagt wurde (oder haben da die Mitarbeiter etwa zu viel gefeiert..??). Geknickt suchten wir nach einer Alternative, weil wir unseren Bus schon fuer 3h morgens gebucht hatten und fuhren mit der polnischen Amerikanerin Charlotte zuerst nach Ovalle und wechselten dort in ein Sammeltaxi zum Monumento Nacional de Pichasca. Dort fanden wir eine sehr schoene, wuestenartige Berglandschaft vor, wo Palaeontologen Dinosaurierueberreste gefunden hatten.

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